Artikel mit dem Tag "Verantwortung"



07. November 2017
Loch
Panama-Papers, Cayman Islands und jetzt Paradise Papers. Offshore-Konstruktionen zur Steuervermeidung werden gerne von jenen verwendet, die es sich leisten können. Der Effekt: Den jeweiligen Staaten entgeht damit sehr viel Steuergeld, das aber zur Erhaltung grundlegender Systeme gebraucht wird. In Österreich wird das fehlende Geld von jenen eingeholt, die es sich eigentlich nicht leisten können oder es wird das Narrativ der Budgetknappheit bemüht. Zeit, umzudenken!
08. Oktober 2017
Wahlurne
Dass in unserer Republik in den meisten Fällen auch die Skandale großkoalitionär aufgeteilt werden, wurde in der letzten Woche mal wieder bestätigt. Ich möchte gar nicht mehr darauf eingehen, weil ich diese ewigen Schuldzuweisungen nicht mehr hören kann. Als Staatsbürger stelle ich mir nur die Frage, worüber ich eigentlich abstimme. Der Zug, dass PolitikerInnen integer sind, ist längst abgefahren. Die Verantwortung von uns BürgerInnen bleibt.
28. September 2017
Polizeibeamte bei Protesten in schwarz-weiß
SportlerInnen in den USA knien beim Abspielen der Hymne nieder. Sie machen damit auf die Ungleichheit von Weißen und AfroamerikanerInnen in den USA aufmerksam. Ihr Präsident kann diese Haltung nicht nachvollziehen und kritisiert diese auf seine gewohnt unsensible Art. Doch es sind diese SportlerInnen, die durch ihren Protest dem Begriff des Patriotismus Glaubwürdigkeit verschaffen. Nicht aus Respektlosigkeit vor der Flagge, sondern aus Respekt vor den Menschen knien sie nieder ...
15. September 2017
Steuererklärung, Maus, Kaffeebecher, Laptop
Es geht doch nicht schon wieder um Flucht und Migration, oder? Es geht um Flucht, aber nicht um Migration. Ich widme diesen Beitrag einem Thema, dem in der öffentlichen Debatte nicht die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ich spreche von der Steuerflucht, die dem Staat weit mehr kostet, als die humanitäre Flucht. Ich möchte hier keine Wertedebatte beginnen, nur an die Relationen erinnern.
28. August 2017
Person schreibt auf Papier
Das Leben eines Bloggers ist größtenteils aufregend. Ich befasse mich mit unterschiedlichen Aspekten verschiedener Themengebiete und kann meine Gedanken ordnen. Daraus erwächst eine Ruhe und eine Gelassenheit, die meiner reflektierten Persönlichkeitsstruktur liegt. In gewisser Weise hat das Schreiben eine therapeutische Wirkung, weil ich gezwungen werde, mich systemisch und strukturiert einem Thema anzunähern.
25. August 2017
Zapfhahn
Verbot oder Update? Wer übernimmt die Kosten und werden die AutofahrerInnen benachteiligt? Ich selbst habe ein Dieselfahrzeug. Mein Vater trat es mir ab, weil er nicht mehr fährt. Würde ich mir einen Diesel zulegen? Nein! Die Diskussion um Diesel-Fahrzeuge verdeutlicht nur, dass wir früher oder später auf Alternativen zu den klassischen Verbrennungsmotoren setzen müssen.
16. August 2017
antiker Tempel
Vor einiger Zeit hat mich jemand gefragt, ob unsere Regierungsform nicht im Sinne einer Demokratie 4.0 weiterentwickelt werden kann. Für einen kurzen Moment habe ich mich auf dieses Gedankenexperiment eingelassen und nachgefragt, was denn der logische, nächste Schritt wäre. Während mir eine kleine Verbesserung einfiele, gehen die Vorschläge vieler Menschen in eine ganz andere Richtung.
02. August 2017
Hammer bei Gericht
Die Verurteilung von Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden im Zuge des Swap-Prozesses lässt mich über die politische Verantwortung der jeweiligen Ämter nachdenken. Sollte ein/e PolitikerIn an anderen Maßstäben gemessen werden als wir? Vermutlich. Und reichen die aktuellen Regeln aus, um die politische Verantwortung einzumahnen?
31. Juli 2017
poor man
Beim Verfassen dieser Zeilen stockt mir der Atem. Die Folgen des wärmeren Klimas sind bei uns Unwohlsein, lautes Schnaufen und Klimaanlagen im Hochbetrieb. In anderen Weltregionen ist es der Hunger infolge der herrschenden Dürre. Wenn ich mir die Zahlen ansehe, wird mir wieder vor Augen geführt, in welch privilegierter Situation wir sind. Allein in Afrika hungern über 232 Millionen Menschen. Die EU hat um die 500 Millionen EinwohnerInnen. Das ändert das Narrativ nachhaltig.
28. Juli 2017
Person in Nebel
Der Sommer ist etwas ruhiger. Deshalb habe ich beschlossen, die einzelnen Wahlprogramme der Parteien für die Nationalratswahl im Oktober durchzuarbeiten. Wie in einem demokratischen Prozess üblich, wäge ich dabei die einzelnen Programmpunkte ab und wähle anschließend nach meinen Prioritäten. Wo brennt es am meisten und welche Inhalte sind mir besonders wichtig? Das geht allerdings nur, wenn alle Informationen zur Verfügung stehen. Eine Systemkritik!

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