Artikel mit dem Tag "Zahlut"



23. Februar 2018
Patronen
Mit seinem aktuellsten Vorschlag zementiert Donald Trump seine Ahnungslosigkeit und sein fehlendes Verantwortungsgefühl. Als Reaktion des letzten Amoklaufs/Massaker an einer Schule sollen LehrerInnen Waffen verpasst werden. Diese Maßnahme ist so sinnvoll wie die Strategie, Feuerwehrfrauen und -männern Streichhölzer und Benzin zur Brandbekämpfung zu geben. Dabei spielt Trump mit der Sicherheit und der Zukunft der Kinder und vermittelt das falsche Bild.
21. Februar 2018
Frau sitzt alleine auf Steg bei See
Wir müssen aufpassen. Gerade bei Kindern und jungen SchülerInnen kann eine zu intensive Nutzung der sozialen Medien zur sozialen Isolation führen. Klingt paradox, ist es aber nicht. Mehr „Likes“ hinterherzulaufen und ständig darauf zu achten, die virtuelle Wertschätzung zu bekommen, die letztlich keine ist, kann in eine Sackgasse führen, aus der man schwer wieder herauskommt. Denn die „reale“ Beziehungsfähigkeit leidet.
19. Februar 2018
Donald Trump als Wordcloud
Das Massaker in Florida macht nachdenklich. Können wir mit einem Land kooperieren, dass unsere Werte, so wir uns darauf einigen können, mit Füßen tritt? Die Zahl der Menschen, die durch Waffen in Privatbesitz sterben, ist in keinem Land so groß wie in den USA. Ein vernünftiger Mensch hätte längst die Reissleine gezogen und den Besitz von Waffen unter schwerere Auflagen gestellt. Aber das ist nicht die einzige Baustelle der USA.
18. Februar 2018
Anzünden einer Zigarette
Ist ein Privileg der Freiheit, zu rauchen und andere Menschen einzuschränken oder gar zu schädigen? Abends nachhause zu kommen, die Haare und Kleidung vom abgestandenen Rauch zu befreien und den Geruch des Ungesunden herunter zu waschen, bevor man zu Bett geht, sollte ab der Mitte des Jahres endgültig der Vergangenheit angehören. Dass es eigentlich um den Schutz der ArbeitnehmerInnen geht, scheint bei der Widerrufung des geplanten Gesetzes ebenso egal zu sein, wie die unzähligen Studien.
16. Februar 2018
Eine Babyhand hält den Finger eines Erwachsenen
Gestern endete meine Karenz. Zeit, ein persönliches Fazit dieser wunderbaren zwei Monate zu ziehen. Vorab muss ich aber drei Umständen dankbar sein. Ich habe eine sehr unkomplizierte und freundliche Tochter und eine wunderbare Frau, die mir sofort mit einer Mütter angeborenen Expertise unter die Arme greift, die bemerkenswert ist. Und letztlich kann ich gar nicht oft, vor allem gegenüber internationalen KollegInnen, herausstreichen, was für ein Privileg es ist, in Österreich zu leben.
15. Februar 2018
Schwarz-Weiß Gesicht
Aus der Bildung kommend hat mich diese Meldung verwundert. Die aktuelle Bundesregierung will über 4.000 neue PolizistInnen einstellen. Nachdem ein Gutteil der BeamtInnen in den nächsten Jahren in Pension geht, sind das 2.100 zusätzliche Planstellen. Es wird wieder deutlich, dass die Verteilung der Mittel in einer Demokratie eine Frage der politischen Priorität ist. Der Aspekt der Gesellschaft, der wirklich die Sicherheit erhöht und das friedliche Miteinander fördert, ist die Bildung.
13. Februar 2018
Kollaboratives Lernen
Eine Studie zeigte jüngst, dass das kollaborative Lernen den akademischen Erfolg der SchülerInnen fördert. Sie denken vernetzter und schlagen effizienter Brücken des Wissens. Außerdem entwickeln sich die sozialen Kompetenzen in einer Umgebung, in der das kollaborative Lernen gefördert wird, nachhaltig. Nachdem die Unterrichtspraxis diese Lernform nicht etabliert hat, wurde mit dem Projekt CO-LAB aktiv seitens der Europäischen Kommission entgegengesteuert.
12. Februar 2018
Facebook-Icon auf Smartphone
Handelt es sich um die letzten Atemzüge eines sozialen Netzwerks, das uns jahrelang prägte? Erleidet Facebook ein ähnliches Schicksal wie zuvor MySpace oder StudiVZ? Auf die sinkende Zeit, die seine BenützerInnen mit dem sozialen Medium verbringen, reagiert dieses mit weniger Neuigkeiten, die für viele Menschen interessant sein könnten. Leidtragende sind Zeitungen, Fernsehshows und Blogs wie dieser. Als Nutzer von Facebook frage ich nach dem effektiven Mehrwert.
11. Februar 2018
Schreibmaschine
Eines gleich vorweg: Man verhält sich, als ob es nicht bereits jetzt Konsequenzen für SchulschwänzerInnen gäbe. Die gibt es. Sie werden nur in den seltensten Fällen verfolgt. Und mal ehrlich, seid ihr nie dem Unterricht ferngeblieben, weil eine Hausübung vergessen wurde, man nicht auf eine Prüfung vorbereitet oder der Unterricht schlicht langweilig war? Dass das Schulschwänzen effektiver bestraft werden sollte, ist primär keine schlechte Idee. Doch über die Ursachen wird wieder nicht nachgedacht
09. Februar 2018
Frau rauft sich die Haare
Wenn der Pragmatismus die Emotionen des Wahlkampfes in einen Schleier der Ernüchterung hüllt, findet man sich in der großen Koalition in Deutschland wieder. Gemäß des Mottos „Die Dinge werden nie so heiß gegessen wie sie gekocht werden“ arbeiten plötzlich jene zusammen, die unter keinen Umständen kooperieren wollten. Dass die SPD als Siegerin im Poker um Posten von vielen JournalistInnen wahrgenommen wird, dürfte trotzdem nur ein schwacher Trost sein.

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