Lern[t]raum Schule?

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Quelle https://ebazar.phwien.ac.at 22.01.2018

Unsere Kinder verbringen die meiste Zeit des Tages in der Schule oder in einer Lernumgebung. Haben wir uns jemals gefragt, wie dieser Lebensraum aussieht oder besser gestaltet werden könnte? Unseren Arbeitsplatz versuchen wir auch nach Möglichkeit so zu optimieren, dass wir uns wohlfühlen und von unserem Wohnzimmer spreche ich erst gar nicht. Eine Veranstaltung der PH Wien im März geht dieser Frage nach.

Die veränderten Anforderungen

Unsere Lebensräume haben sich in den letzten 200 Jahren verändert. In der westlichen Welt meistens zum Besseren. Doch die Schule blieb ihrem Setting treu. Die Welt, auf welche die SchülerInnen vorbereitet werden sollen, sieht entschieden anders aus, als zu jenem Zeitpunkt, als die Schule erdacht wurde. Ist das eine unsichtbare Mauer, an der die Motivation und die Kreativität der Kinder zerbricht?

Kreativ sein

Unter dem Motto „Kreativ sein ohne Grenzen“ hat die Pädagogische Hochschule Wien dem diesjährigen eLearning-Bazar einen interessanten Schwerpunkt gegeben. Es soll der Frage nachgegangen werden, ob die sogenannten Digital Natives andere Anforderungen an das Schulsystem als ihre Elterngeneration haben und, ob die veränderte Außenwelt adaptierte Lernräume verlangt. In der Keynote gleich zu Beginn der Veranstaltung geht Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. sc. techn. Christian Kühn der Frage nach, ob digital natives tatsächlich andere Anforderungen haben oder ob es ausreicht, die bestehenden Lernräume zu adaptieren.

Das Programm

Kalender, Smartphone und Kaffeetasse
Quelle: https://www.pexels.com/photo/silver-click-pen-on-open-book-210660/ 22.01.2018

In der Zwischenzeit wurde der eBazar ein Fixstern während meiner jährlichen Besuche pädagogischer Veranstaltungen. Denn neben der Interpädagogica, der Veranstaltungsreihe „Neue Medien und Lerntechnologien“ der KPH Wien/Krems und der BildungOnline in Hall in Tirol, lockt der eBazar der Pädagogischen Hochschule Wien jedes Jahr mit einem lehr- und abwechslungsreichen Programm aus einer gelungenen Mischung von (Impuls)Vorträgen und tollen Praxisbeispielen.

Die BesucherInnen erfahren von LehrerInnen aus der Praxis, wie innovativer Unterricht aussehen kann und wie einfach oft seine Implementierung ist. Dafür wurde das Format der „Schaufenster“ gewählt. In einem Stationsbetrieb werden parallel verschiedene Praxisbeispiele vorgestellt. Im Vergleich zum traditionellen Workshop-Format haben wir die Möglichkeit, wesentlich mehr Initiativen in kürzerer Zeit kennenzulernen.

Eckdaten & Infos

Wann: 8. März 2018, 13.30 - 17.30 Uhr 

Wo: PH Wien, Grenzackerstraße 18, 1100 Wien, Haus 4 

Anmeldung: Bis zum 11. Februar 2018 ist die Anmeldung offen

Weitere Infos: https://ebazar.phwien.ac.at

Wir lernen nie aus

Meine Neugier, wie pädagogische Konzepte andernorts in der Praxis umgesetzt werden, wird durch Veranstaltungen wie den eBazar gestillt. Wenn eine Firma wie projektor.at ihren Beitrag leistet, steht dem Erfolg einer Veranstaltung meistens nichts im Wege. Vorbeizukommen lohnt sich, denn das Format ermöglicht auch einen Austausch mit den verantwortlichen LehrerInnen. Nicht selten entstehen dabei neue Ideen. Die Qualität einer Veranstaltung messe ich stets daran, ob die BesucherInnen mit Inspiration nach Hause gehen und ob im Austausch etwas Neues entsteht. Dafür war und ist der eBazar prädestiniert.

In Kooperation mit projektor.at 

Story telling - Ihre Geschichten

Ihre pädagogischen Geschichten
Quelle: https://www.pexels.com/photo/office-keys-typewriter-letters-33130/ 11.04.2018

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Axel Zahlut
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