Warum ich kaum Alkohol trinke

Rotweinglas
Quelle: https://www.pexels.com/photo/clear-glass-of-wine-935240/ 22.04.2018

Seit vielen Jahren stoße ich mit meiner Einstellung zu alkoholischen Getränken auf Unverständnis. Wie oft wurde mir die Frage gestellt, wie ich denn sonst genießen oder mich gehen lassen würde, zumal ich auch den Zigaretten fernbleibe? Die Wahrheit ist, dass das Letzte., was ich mit Alkohol verbinde, Genuss ist. Ich habe mich zu diesem Post entschlossen, um ein paar Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

Genuss oder Stress?

Viele Menschen - eigentlich die meisten - verbinden mit alkoholischen Getränken einen bewussten Genuss. Aber ist dem tatsächlich so? Wenn ich trinke, muss ich mich vorab um die Rückfahrt durch eine vertrauenswürdige Person kümmern. Das kostet in den meisten Fällen Nerven und manchmal Geld. Nachdem ich auch keine 20 mehr bin, wäre der nächste Tag beeinträchtigt. Ich müsste länger schlafen, was meiner Tochter herzlich egal sein dürfte. Sie steht trotzdem zwischen sechs und sieben Uhr auf und erwartet das auch von mir. Mich stresst dieses Wissen, zumal ich an diese Dinge denke, bevor ich zum Alkohol greife. Mit dem Alter kommt, dass ich den nächsten Tag nicht außer Acht lassen darf.

Meine Gesundheit ist mir wichtig

Ich achte den ganzen Tag darauf, gesund zu leben, mich ausgewogen entsprechend meiner Voraussetzungen zu ernähren und sehr viel zu trinken (bei mir sind es über drei Liter täglich; Anm.). Der „Genuss“ von Alkohol kompromittierte das, was mich wieder stressen würde. Es geht gar nicht darum, dass laut neuesten Erkenntnissen ein Konsum von über 100 Gramm reinem Alkohol die Lebenserwartung senkt, mir gefällt auch der psychische Effekt nicht. Ich möchte stets die beste Version meiner Selbst sein, was auch so schon schwer genug ist. Als Vater bin ich eben auch Vorbild.

Zu werten steht niemandem zu

Gerichtshammer und Gesetzbücher
Quelle: https://pixabay.com/de/auktion-hammer-tor-gesetz-2891804/ 22.04.2018

Nur, weil ich nach meinen Vorstellungen ziemlich konsequent lebe, heißt das nicht, dass ich andere verurteile. Wer das glaubt, hat entweder einschlägige Erfahrungen diesbezüglich bei sogenannten Moralapostel gemacht oder fühlt sich durch meinen Lebensstil bedroht. Aber wer bin ich, dass ich über andere Menschen urteile? Dass etwas für mich gut funktioniert, sagt nichts über den Effekt bei meinem Gegenüber aus. Das ist meine Haltung. Aber ich bin müde, nicht für meinen Weg zu rechtfertigen. Vielmehr möchte ich jeden Tag bestmöglich nützen, gesund und lange leben und ein guter Ehemann und Vater sein. Wenn man mich dafür kritisieren möchte, kann ich gut damit leben. Übrigens würde ich meiner Tochter meine Prinzipien nie vorschreiben. Mir bereitet der Alkohol eben kein Vergnügen …

Story telling - Ihre Geschichten

Ihre pädagogischen Geschichten
Quelle: https://www.pexels.com/photo/office-keys-typewriter-letters-33130/ 11.04.2018

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Axel Zahlut
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