Die Welt braucht Alternativen - Wasserknappheit und Energie

Wasser
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Diesen Zusammenhang dürften viele von uns noch nicht verinnerlicht haben: Die Klimaerwärmung steht in einem direkten Verhältnis zu den Wasserreserven unseres Planeten. Wenn es wärmer wird, steht uns weniger Wasser zur Verfügung. Damit hat die Klimaerwärmung einen direkten Effekt auf die Biosphäre der Erde. Wasser zu sparen ist daher eingedenk der Dürreperioden nicht nur eine humanitäre Notwendigkeit, sondern eine Überlebensstrategie. Beim Energieverbrauch sieht es ähnlich aus.

Das Wasser wird weniger

Jedes Grad Celsius auf der Erde mehr absorbiert 7 Prozent des nutzbaren Wassers. Dieses verdampft und wird dadurch unbrauchbar, weil die Umwandlung aus diesem Aggregatzustand physikalisch zu aufwendig wäre. Nachdem alles auf der Erde von der Versorgung mit Wasser abhängt, sind die Folgen schwerwiegend, wenn weniger Wasser zur Verfügung steht.

Halten wir uns an das Klimaziel einer Erderwärmung von zwei Grad Celsius - vermutlich werden wir es deutlich überschreiten - bedeutet das noch immer, dass 14 Prozent des Wassers verschwinden wird. Realistischerweise dürfte es mehr werden. Dass diese Entwicklung bei einer steigenden Zahl der Weltbevölkerung problematisch ist, dürfte allen einleuchten.

Die verschwendete Energie

Glühbirne raucht
Quelle: https://www.pexels.com/photo/light-light-bulb-bulb-heat-40889/ 16.01.2018

Eine Frage: Ist es sinnvoll, wenn eine 70 Kilogramm schwere Person allein in einem 1,5 Tonnen schweren Auto durch die Stadt fährt und womöglich im Stau steht? Das ist doch unlogisch, oder? Studien belegen, dass wir problemlos 60 bis 65 Prozent unseres Energieverbrauchs einsparen können, ohne auch nur etwas an Komfort einbüßen zu müssen. Ganz besonders unterstreicht folgende Zahl aus Frankreich dieses Argument. Dort müssen alleine zwei Atomreaktoren ihren Betrieb aufrechterhalten, um alle Geräte im Standby-Modus zu versorgen.

Ist das notwendig? Unser Komfort wird nicht eingeschränkt, wenn wir diese Geräte tatsächlich ausschalten. Oder sind wir tatsächlich so faul, dass wir nicht mehr zu den Geräten hingehen, um sie ein- und auszuschalten und lieber auf die Fernbedienung drücken? Oder wusstet ihr, dass für die Produktion eines Smartphones 57 Kilogramm CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden oder ein Avatar in einem Videospiel so viel Energie verbraucht wie zehn (!) Äthiopier?

So spare ich Energie und Wasser

Grundsätzlich geht es in dieser Artikelserie darum, innovative Konzepte der Nachhaltigkeit aufzuzeigen. Aber bei diesem Thema sehe ich das etwas anders. Denn wenn wir 60 bis 65 Prozent unseres Energieverbrauchs ohne Komfortverlust einsparen können, brauchen wir keine großartigen Beispiele, sondern müssen nur vor der eigenen Türe kehren. Ich erinnere mich immer wieder daran, mein Verhalten zu kontrollieren. In meinen Wohnräumen schalte ich stets nur jenes Licht ein, das ich gerade brauche. Selbstredend sind meine Lichtquellen energiesparend.

Strommast
Quelle: https://www.pexels.com/photo/cable-connection-construction-distribution-371936/ 16.01.2018

Meine technischen Geräte, die in den Standby-Modus springen, stecken an Stromverteilern, die ich abschalten kann. Wenn ich sie nicht brauche, drücke ich einfach den Knopf. Den Aufzug im Haus verwende ich nur mit dem Kinderwagen oder mit sehr schweren Einkaufstaschen und das Auto lasse ich mittlerweile fast immer stehen. Beim Duschen lasse ich das Wasser nicht laufen. Viele Menschen lieben es, einfach unter der Dusche mit Heißwasser zu stehen oder sehr oft ein Bad zu nehmen. Ich brauche das nicht. Und im Winter heizen wir die Wohnung nur ein, wenn wir zu Hause sind. So reduziere ich meinen Energieverbrauch sukzessive und das tut der CO2-Bilanz, meiner Geldbörse, dem Klima und mir gut. Auf Komfort verzichte ich dadurch nicht …

Story telling - Ihre Geschichten

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Axel Zahlut
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