Artikel mit dem Tag "Kinder"



29. April 2018
alte Schreibmaschine
Kann sich noch jemand lebhaft an die Zeit vor den heutigen Smartphones, Buchungsplattformen und Portalen wie Airbnb erinnern? 2005 wollten wir immer kleinere Telefone und der Marktführer war Nokia. Blackberry gab es, aber wer einen hatte, galt als Geschäftsfrau/Geschäftsmann. Die Bildung fand noch vorrangig mit analogen Medien wie Büchern statt. Im Jahr 2018 finden wir eine ganz andere Situation vor.
18. April 2018
"abgestempelt"
Stigmatisierte Menschen laufen ihr gesamtes Leben gegen die Mühlen gesellschaftlicher Systeme. Oft scheitern sie beim Versuch, systemische Hürden zu überwinden und an der „Schubladisierung“ ihrer Mitmenschen. Im Bildungssystem sollten wir gesellschaftliche Stereotypen aufbrechen, statt die SchülerInnen weiter zu brandmarken. Der Vorstoß, spezielle Deutschklassen für jene Kinder einzuführen, die der Sprache nicht entsprechend mächtig sind, ist hier kontraproduktiv.
20. März 2018
Module
Können wir endlich damit aufhören, Vorhaben in der Bildung nach ihrer parteipolitischen Herkunft zu qualifizieren? Bei jeder Maßnahme höre ich, dass das nicht geht, weil die Idee eine andere politische Farbe hat. Genug damit! Nachdem mögliche positive Effekte in der Bildungspolitik erst Jahre später zu beobachten sind, ist das Zaudern absolut kontraproduktiv und wieder etwas, was meinen Zorn nährt.
17. März 2018
Weiße Bibliothek mit vielen Büchern
Oft propagiere ich das lebenslange Lernen. Aber welche Voraussetzungen dafür notwendig sind, habe ich in dieser Deutlichkeit noch nie angesprochen. Ich lerne nur, wenn diesem Prozess eine bestimmte Geisteshaltung zugrunde liegt. Dabei orientiere ich mich an unserem Nachwuchs. Im folgenden Beitrag werde ich auch die möglichen Hürden des Lernprozesses darlegen.
14. März 2018
Obdachlose Person schläft auf Straße
Wer ein Kind hat, kann das gut nachvollziehen. Man überlegt, welche Haltungen vermittelt und welche Regeln aufgestellt werden sollen. Für uns war stets klar, dass wir unserer Tochter ein Gefühl für die Relationen im Leben mitgeben wollen. Das beginnt damit, die Augen auf der Straße offen zu halten. Vor ein paar Tagen demonstrierte das meine Frau unserer Tochter auf eine eindrucksvolle Weise.
10. Januar 2018
Menschenmenge auf Bahnhof in Schwarz-Weiß
Die Kinderbetreuung gerät durch Vorhaben wie die Einführung des 12-Stunden-Tages unter Druck. Laut einer Erhebung haben nur 100.000 von 250.000 Kindergartenkindern einen Platz, der für Eltern klassische Vollzeit-Beschäftigungen zulässt. Eine Gesellschaftsgruppe steht spätestens jetzt vor einem evidenten Problem: Die AlleinerzieherInnen.
29. Dezember 2017
kleines Mädchen schreibt
Kinder möglichst früh zu selektionieren, steht in einem evidenten Widerspruch zu einer erfolgreichen Bildungspolitik. Eine Passage des aktuellen Regierungsprogramms zur Bildungspolitik irritiert mich. Man wolle die Sonderschulen erhalten und ausbauen. Aber steht dieses Vorhaben nicht in einem diametralen Gegensatz zur UN-Behindertenkonvention?
18. Dezember 2017
Schneemann
Wenn ich die Menschen beobachte, wie sie im vorweihnachtlichen Einkaufsstress mit mehreren Einkaufssackerl beladen von Geschäft zu Geschäft hetzen, frage ich mich, was mit der idyllischen Weihnachtsstimmung passiert ist. Geht es zu Weihnachten nicht eigentlich um etwas Anderes? Aber worum eigentlich? Zwischen Punsch-Ständen, Weihnachtsaktionen und Wunschlisten liegt vielleicht die Antwort.
02. Dezember 2017
old camera
Das ist nicht der Titel eines Filmes! Viele sehen in den Bildungsplänen der künftigen Bundesregierung, die in dieser Woche vorgestellt wurden, eine Sehnsucht nach der Zucht und einen veritablen Rückschritt. Dieser Rückschritt ist zu beobachten, basiert aber eher auf dem fehlenden Verständnis der pädagogischen Interaktion und deren Bewertung. Jetzt sollen jene alten Konzepte, welche die Misere ausgelöst haben, die Lösung bringen.
29. November 2017
Mädchen in Converse steht
Wird in der Bildungspolitik den Kindern gedient, oder den eigenen, parteipolitischen Interessen? Mit großer Aufmerksamkeit verfolge ich, dass das Wort „Demut“ in politischen Ansprachen oder Reden häufig gebraucht wird. orf.at schaltete diesbezüglich sogar kürzlich eine Meldung. Es scheint, als müssten große, ideologische Gräben überwunden werden, um einen politischen Konsens zu erzielen. Während dies in anderen Bereichen verständlich ist, hält sich mein Verständnis in der Bildung in Grenzen.

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